Die Jungs von BUS-ok beim Fenstereinbau in den T6
Die Jungs von BUS-ok beim Fenstereinbau in den T6

Wie hier im Blog an anderer Stelle berichtet, bauen wir von BUS-ok uns einen einfachen VW Bus T6 Kastenwagen zum Camper um. Der erste Schritt ist dabei der Einbau von Fenstern, um die Reise nicht in einer dunklen Blechhöhle zu verbringen.

Wir bieten in unserem Shop dazu verschiedene Fenster an, die entweder alle eingebaut werden, oder natürlich, je nach Vorliebe, auch als Einzelfenster. Die Fenster für die Schiebetüre und gegenüber können nach Wunsch auch als Schiebefenster gewählt werden. Ideal, wenn in dem Bus gekocht werden soll, oder einfach nur, um die Belüftung zu verbessern.

Die Scheiben haben eine Privacy-Verglasung mit einer Transparenz von ca. 18%, das heißt ca. 82% des einfallenden Lichts wird blockiert.

„Aus einem einfachen Kasten wird ein Halbkasten oder Fensterbus“

Vorher-Nachher: Aus dem Kastenwagen wird ein Fensterbus
Vorher-Nachher: Aus dem T6 Kastenwagen wird ein Fensterbus. Links vor dem Umbau, rechts nach unserem Eingriff.

Wenn die Entscheidung auf eines oder mehrere Fenster gefallen ist, kann es fast losgehen. Eine Kleinigkeit sollte man vorher noch überlegen: Bei einem weißen oder sehr hellem Bus kann es sinnvoll sein, von der B-Säule beginnend bis ca. 5cm in den Bereich dahinter eine schwarze Folie zu verkleben. Diese läßt dann die Fensterfläche optisch wie aus einem Guß erscheinen. Wir haben das nicht gemacht, aber bei der grauen Farbe von unserem Bus hat es uns auch ohne Folie gefallen.

Die Blechflächen können auf verschiedene Weise rausgetrennt werden. Es kann mit Blechschere, Blechsäge oder auch mit einer Flex entfernt werden. Jede Art hat spezielle Vor- und Nachteile. Wir haben uns für eine Blechsäge von Hazet entschieden, die mit Druckluft betrieben wird. Durch die Sägetechnik konnten wir besonders behutsam schneiden, und die Späne fliegen auch nicht durch die Gegend. Das ist aber, wie schon gesagt, eine Sache der persönlichen Vorlieben, muss eventuell jeder für sich ausprobieren.

Hazet Blechsäge, Saugnäpfe, Kleber und Primer.
Hazet Blechsäge, Saugnäpfe, Kleber und Primer. Die wichtigsten Zutaten für den Einbau auf einen Blick.

„Der erste Schnitt ist der Schlimmste. Danach läuft es einfach…“

Wir sind jetzt soweit. Gut vorbereitet, alles liegt an seinem Platz, jetzt geht es ans Eingemachte! Man bohrt halt nicht jeden Tag in nagelneues Blech, und zersägt normalerweise auch keine Seitenwände, die einwandfrei in Ordnung sind. Aber muss ja sein. Großartiges Ausmessen und Schablonen sind eigentlich unnötig, die Fensterform ist gut sichtbar, wenn man die Innenwand des Kastens ansieht. Einzig die Mittelsäule, die an den Fensteraussparen drin ist, muss zusätzlich zum Außenblech rausgetrennt werden. Ist aber auch kein Problem. Wir starten Projekt graue Maus:

Anbohren der Ecken
Anbohren der Ecken
Die Kante an der Mittelleiste wird markiert
Die Kante an der Mittelleiste wird markiert

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Bohren kommt das Sägen
Nach dem Bohren kommt das Sägen
Zwischen den Bohrlöcher wird gesägt.
Zwischen den Bohrlöcher wird gesägt.

 

 

 

 

 

 

 

Der schlimmste erste Schritt ist erledigt. Wir haben jeweils in den Ecken der Blecke ein Lock gebohrt, dann zwischen diesen Löchern mit der Blechsäge gearbeitet. Damit haben wir zwar noch einen Rand stehen gelassen, den wir später noch aussägen müssen, aber wir konnten gut üben und hatten genug Spiel. Für Handwerker und Geübte ist dieser Zusatzschritt nicht nötig, aber wir waren ja auch blutige Anfänger. Und, es hat funktioniert!

Die Hand Gottes - das erste ausgesägte Stück wird entfernt
Die Hand Gottes – das erste ausgesägte Stück wird entfernt
Feinarbeit, die Konturen werden ausgesägt, damit ist der Fensterausschnitt fertig.
Feinarbeit, die Konturen werden ausgesägt, damit ist der Fensterausschnitt fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein kleines Zeitraffervideo, weiter mit dem Einbau der Fenster geht es in der nächsten Woche!

 

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